Wurzelechtheit (auf eigner Wurzel, nicht veredelt oder > transplantiert)

Antwort auf eine Anfrage:

Mit den Rosen ist es wie mit den überzüchteten Äpfeln nicht so einfach.... sie über Samen oder Stecklinge zu vermehren. Schnittrosen, wenn sie nicht gerade wie von rückgezüchteten Rosen stammen, sind dermaßen der Genmanipulation unterworfen, im Labor aus Zellfasern gezüchtet und leider auch noch mit Insektiziden, etc. vergiftet, dass es ein Wunder ist, wenn überhaupt etwas kommt. Ich habe es über Samen versucht, tausende Samen, die nie keimten (60 Damaszener Rosen, mittlerweile in Süddeutschland). Es gibt heute Hormonpräperate, die fast alle Züchter verwenden um Wurzelwachstum und eine Keimung zu fördern, aber i gitt, bitte nicht! Eine relativ gute Adresse für alte Rosen:

https://www.manufactum.de/historische-rosensorten-c199508/   (jedoch nicht wurzelecht, d.h. veredelt)

Über den Unterschied wurzelecht und veredelt (transplantiert) :

https://www.rosenparadies-loccum.de/themen-infos/unterschiede-wurzelechte-veredelte-rosen/

.. und auf einmal finde ich einen russischen Apfelbaum auf eigener Wurzel, auch wenn einer der bekanntesten Pomologen behauptet: das ginge überhaupt nicht...

http://www.manfredhans.de/Russlandapfel-Antonowka-auf-eigener-Wurzel

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Katrin Neubert am :

Mir fallen noch zwei Bäume zur Wurzelechtheit ein:
Der Pfirsich "Kernechter vom Vorgebirge"
Der Apfel "Jacob Fischer" kann wohl auch auf "eigenen Beinen" stehen, wird aber trotzdem oft veredelt angeboten. Er dient zudem für andere Apfelbäume als Stammbildner.
Siehe dazu auch hier: https://www.slowfood.de/was-wir-tun/biokulturelle_vielfalt/die_arche_passagiere/jakob_fischer_apfel
Der Apfel ist wirklich lecker, kann riesig werden und der Saft aus seinen Früchten ist köstlich.
Ich weiß wovon ich rede, denn es stehen zwei davon in unserem Garten.

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