Ein liebliche Montagsspaziergang in Schöneberg, Montag 3.1.2022 ab 18 Uhr?

Gutbürgerliche Menschen im Durchschnittsalter von 50 Jahren, insgesamt vielleicht 180 Personen gehen mit Kerzen vom Rathaus Schöneberg über die Belziger, Akazien, Goltz über den Winterfeldt Platz zum Nollendorfplatz unterhalten sich, sprechen über Gott und die Welt im friedlichen Einklang. Und obwohl 5 Antifa Jungs Streit versuchen werden sie stehen gelassen und gebeten sich nicht zu uns zu gesellen. Die gerufene Polizei weigert sich uns zu helfen. Vom Nollendorf zurück kurz vor dem Marktplatz tauchen ca. 50 Einsatzpolizisten auf und stürmen an unserer langen Schlange vorbei und als wir am Markt ankommen, kesseln sie uns ein, provozieren und drängen uns zur Seite schlagen Frauen und Männer, rufen nicht genehmigte Demonstration, schleppen Teilnehmer ab, treten und schlagen unschuldige Menschen, die sich gegen dieser überwältigten gepanzerten Macht sich kaum erwehren und bei solch unmenschlicher Bestialität nur Opfer sein können und wer sich wehrt wird in einen Mannschaftswagen gezogen auf auf ihn eingeprügelt. Ich bin entsetzt fassungslos, dies in einem freiheitlichen Rechtsstaat? Wo sind wir angelangt? (Die 5 schwarz maskierten Atifa Leute maschieren auf der anderen Straßenseite ungerührt und unberührt weiter ...)

Dies kann nicht Deutschland sein. Dies ist kein Rechtsstaat. Das was ich erlebt habe ist ein totalitärer Staat übelster Sorte.

Bei diesem tragischen Vorfall am Winterfeldt Marktplatz am 3.1.2022 waren es nicht die einzelnen Polizisten # xyz, sie sind mit kleinen Auflagen frei zu sprechen, es sind nicht die Vorgesetzten, Berliner Senat etc., sie sind frei zu sprechen, es ist nicht die Innenministerin, sie ist frei zu sprechen, es sind nicht die vielen Politiker, die zur Gewalt gegen Minderheiten aufrufen, sie sind fast alle frei zu sprechen, es sind nicht die Medien, sie sind auch fast frei zu sprechen, wenn sie in einen offenen Dialog treten würden. Es sind WIR alle! Und wir sind nicht frei zu sprechen! Wir brauchen einen Sinneswandel, keine Menschen unwürdige Gewalt gegen Minderheiten und Andersdenkenden und keine Gesellschaft, die Gewalt, welcher Art auch immer, duldet. Wir brauchen eine Erneuerung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Wir müssen für unseren Einheits-Machtapparat-Staat bessere Lösungen finden. Und zwar sofort!

John Berg, Berlin 4.1.2022

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