DIE ANGST NICHT NUR DER GEIMPFTEN

"In einem Text über das Dritte Reich hat Dora einmal eine Beschreibung gefunden, wie früh in kippenden Gesellschaften die Angst das Ruder übernimmt. wie sich fast unmerklich neue Kriterien in die kleinsten Alltagsentscheidungen einschleichen. Was man zu wem noch sagen darf. Wann man ein Restaurant besser verlässt oder einen anderen Weg zur Arbeit nimmt. Das Gehirn gewöhnt sich an die Vorgaben der Angst, intergriert sie ins Denken und verwischt die Spuren. Man leidet nicht unter der Angst, sondern praktiziert sie. Man passt sich der veränderten Lage an, bis man schmerzlos mit dem Hintergrund verschmilzt.

Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass sich das Schreckliche auf der welt ständig wiederholt. Es gibt nur eine Mittel dagegen: Zu bekämpfen ist nicht das Böse, sondern die eigene Feigheit." Juli Zeh, Über Menschen

1935-38 Es wurden Berufsverbote für jüdische Vertreter und Händler, Rechtsanwälte und Ärzte ausgesprochen. Juden durften kein Auto mehr besitzen und mussten ihre Führerscheine abgeben. Der Besuch von Bibliotheken, Kinos, Theatern, Museen, Schwimmbäder, Parkanlagen, Kurorte und Gaststätten wurde ihnen verboten.

"Wer sich mit dem Sterben und dem Tod auseinandersetzt, der stellt sich auch die entscheidenden Fragen nach dem Leben. Das Lebensende eines geliebten Menschen verweist auf die Endlichkeit allen – auch des eigenen – Lebens und schärft den Blick für die Kostbarkeit jedes Augenblicks."  Chistiane Vieregge: Interview

"Höhepunkt der Schönfärberei schmutziger Regierungswäsche war schließlich die „Auffrischungsimpfung“. In Wahrheit hieß diese fröhliche Auffrischung (mit Lenor? Mit frischem Wind? Mit einer Reha-Kur? Mit Anti-Age-Kosmetik?) nichts anderes als, um es mit Olaf Scholz zu sagen: Wir waren alle „Versuchskaninchen.“ Denn nach zwei relativ wirkungslosen Impfungen voller Risiken und Nebenwirkungen (ein Medizinprofessor unter vier Augen: „Mit diesem Dreck lasse ich mich nicht impfen“) mußte eine dritte her. Doch „dritte“ klingt natürlich wie dritte Wahl, letzter Versuch — also nicht so schön wie „Auffrischungsimpfung.“  Paul Cullen: Impfung als einziger Weg aus dem Corona-Dilemma?

"Als das Volk das mit der „Auffrischung“ durchschaute und dieses urdeutsche Wort auch irgendwie an „Kraft durch Freude“ erinnerte, legten Strategen (nicht etwa Impfstoffforscher oder die Pharmaindustrie, die schlafen selig und sahnen ab) den Hebel um: Boostern! Gesprochen mit tausend O´s bzw U‘s: buuuustern. Baby-Booster-Eiteitei. „Boostern im Turbo-Gang“ jubilierte die Tagesschau zum Jubel der Herrschenden. Super cool, echt geil: boostern. Statt: Wir müssen doch nochmal ran, weil rauskam, dass uns politische Etikettenschwindler das Blaue vom Himmel versprochen hatten, aber doch keinen konstant wirkungsvollen Schutz."  https://www.tichyseinblick.de/meinungen/spreader-booster-wellenbrecher/

 

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