arboretum

Eine Kunst Bäume nicht als Schnittgut, Krankheit oder Produkt, sondern als lebendige Wesen anzuschauen und so zu behandeln...

Misteln als echte Gefahr, Naturschutzbeauftragter Thomas Hepperle.pdf

Nägel in Bäumen, eine Auseinandersetzung mit NABU, John Berg.pdf

Bürsten, Kalken, Säubern, Rudolf Siehler, Kreisfachberater Gartenbau Landespflege.pdf

Schützt und pflegt unsere Bäume, Aufruf, John Berg.pdf


 

Veredelung

Apfelbäume und Rosen auf ihren eigenen Wurzeln

Hugh_Ermen_Obstbäume_auf_eigenen_Wurzeln_dtsch.pdf

Hugh_Ermen_Own_Root_Trees_engl._orig._Version.pdf

Für den Erwerbsobstbau werden fast alle Gehölze wie Apfelbäume und Rosen "veredelt", d.h. Augen oder Reiser werden auf fremde, Wurzelunterlagen transplantiert. Über der Erde, wie unter der Erde wachsen zwei unterschiedliche Wesen, die künstlich zusammen gesteckt werden. Bäume reagieren bei Unverträglichkeit und Stress mit starkem Blühverhalten und viel Frucht. Zusätzliche Vorteile sind schnelle und gezielte Vermehrung einhergehend mit höheren Gewinnen - die Nachteile der Aroma/Geschmacksentfremdung und über hunderte unterschiedliche Krankheiten werden verschwiegen. Oft wird bei Bäumen sogar ein eigener Stammteil dazwischen gefügt (den sog. Stammbildner).

Hugh Ermen (1928-2009), ein experimentierfreudiger englischer Obstbaumzüchter bewies mit 25 jähriger Forschungsarbeit, dass Obstbäume besser auf ihren eigenen Wurzeln wachsen können! (Original Artikel auf Englisch siehe oben). Seine Pflanzvarianten und Hormone erscheinen heute etwas übertrieben; sein Grundprinzip "own roots" ist dennoch beachtens- und auf jeden Fall nachahmenswert! Schnittprinzipien nach Johannes Bilharz (Münchener Baumkletterschule) bzw. Michael Grolm könnten bei "own root" ein starkes Wachstum bremsen. Hugh Ermens Versuchsfelder wurden sofort nach seinem Tod gerodet.

Foto © John Berg
Veredelungsstellen im aktuellen Erwerbsobstbau, Hödingen 2013. Die Unverträglichkeit einer sogenannten Veredelung zeigt sich an der dicken Knolle zwischen Baum und der M9 Wurzelunterlage. Die Bio-Hightechlabore versuchen diese krebsartige Wucherung äußerlich zu beheben, damit die die Unverträglichkeit nicht mehr sichtbar erscheint. Gesundes Wachstum in der Natur sieht anders aus.


Baumkratzer

Der Baumkratzer und das Waschen von Bäumen

„Früher“, so erzählte 2013 Herr Schappeler, ein alter Bauer am Bodensee „wurden wir Kinder in die Bäume mit einem Baumkratzer geschickt, um die alte abgestorbene Borke abzukratzen.“ Aber auch der unbekannte Forscher und Baumpfleger Ekkehard Wroblowski († 2008) zeigte Wunder wirkende Borken- und Wurzelpflege-Methoden auf, und damit wie Bäume verjüngt und vitalisiert werden können.

Baumkratzer John Berg.pdf (4,4MB)

Foto © John Berg
Apfelbaum vor und nach der Behandlung


Ankerpunktstange für Kletterhilfe und Personensicherung

Auszug aus der Patentanmeldung: Jedermann weiß, dass ein Baum naturgemäß in der Krone immer dünner und instabiler wird und deswegen am Ende keinen Ankerpunkt für die Baumpflege bzw. Kronenarbeit vorweisen kann ("Lufthaken zum Anseilen"). Es ist auch bekannt, dass eine hohe Sturzgefahr besteht im Baum mit verlängertem Werkzeug zu arbeiten. Es ist ferner bekannt, dass zum Pflegen von Bäumen ab 3m Höhe ein Personensicherungssystem als Höhensicherungsgerät nach DIN EN 360 vorhanden sein muss, um die Personen beim Arbeiten zu sichern. Außerdem weiß der Profi, dass mit herkömmlichen modernsten Systemen wie Ropeguide 2010 nur an stärkeren Ästen angeschlagen und somit weder eine vollständige, artgerechte, noch eine sicherheitsrelevante Baumpflege bzw. Kronenarbeit geleistet werden kann, weil der Anschlagpunkt weit tiefer als die zu sichernde Person liegt...

Ankerpunktstange Patentanmeldung.pdf

Foto © John Berg
Skizze Ankerpunktstange mit Dank an Johannes Bilharz, www.freeworker.de