John Berg | Arboretum

Veredelung

Apfelbäume und Rosen

Für den Erwerbsobstbau werden fast alle Gehölze wie Apfelbäume und Rosen "veredelt", d.h. Augen oder Reiser werden auf fremde, Wurzelunterlagen transplantiert. Über der Erde, wie unter der Erde wachsen zwei unterschiedliche Wesen, die künstlich zusammen gesteckt werden. Die Vorteile sind schnelle und gezielte Vermehrung einhergehend mit höheren Gewinnen - die Nachteile einer Aroma/Geschmacklosigkeit und über hunderte unterschiedliche Krankheiten werden verschwiegen. Oft wird bei Bäumen sogar ein eigener Stammteil dazwischen gefügt (etwas französich chic wenn's beliebt?). Hans-Joachim Bannier, einer der bekannsteten Pommologen meint, obwohl er die unzähligen Krankheiten kennt und auf altes Obst setzt, Transplantation sei die einzige und beste Lösung!

Hugh Ermen (1928-2009), ein experimentierfreudiger Engländer bewies, dass Obstbäume ihrer eigenen Wurzeln wachsen können! Doch Fachleute sind Schmalspurfahrer und halten nichts von seinen Ideen.

Fruit_trees_on_their_own_roots.pdf (leider nur auf Englisch). Seine Versuche erscheinen heute etwas übertrieben, dennoch beachtens- und auf jeden Fall nachahmenswert! Seine Versuchsfelder wurden sofort nach seinem Tod gerodet und seine Webseite orangepippin hat nichts mehr mit ihm und seinem Anliegen zu tun, dort werden wieder normal transplantierte Obstbäume gehandelt.

Foto © John Berg,
Veredelungsstellen im aktuellen Erwerbsobstbau, Hödingen 2013 (Auch Ihre Bioäpfel essen Sie von diesen transplatierten Frankenstein Gewächsen!)

Baumkratzer

Der Baumkratzer und das Waschen von Bäumen

„Früher“, so erzählte 2013 Herr Schappeler, ein alter Bauer am Bodensee „wurden wir Kinder in die Bäume mit einem Baumkratzer geschickt, um die alte abgestorbene Borke abzukratzen.“ Aber auch der unbekannte Forscher und Gärtner Ekkehard Wroblowski († 2008) zeigte Wunder wirkende Borken- und Wurzelpflege-Methoden auf, und damit wie Bäume verjüngt und vitalisiert werden können.

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Foto © John Berg,
Apfelbaum vor und nach der Behandlung

Ankerpunktstange für Kletterhilfe und Personensicherung

Stand der Technik

Auszug aus der Patentanmeldung: Jedermann weiß, dass ein Baum naturgemäß in der Krone immer dünner und instabiler wird und deswegen am Ende keinen Ankerpunkt für die Baumpflege bzw. Kronenarbeit vorweisen kann ("Lufthaken zum Anseilen"). Es ist auch bekannt, dass eine hohe Sturzgefahr besteht im Baum mit verlängertem Werkzeug zu arbeiten. Es ist ferner bekannt, dass zum Pflegen von Bäumen ab 3m Höhe ein Personensicherungssystem als Höhensicherungsgerät nach DIN EN 360 vorhanden sein muss, um die Personen beim Arbeiten zu sichern. Außerdem weiß der Profi, dass mit herkömmlichen modernsten Systemen wie Ropeguide 2010 nur an stärkeren Ästen angeschlagen und somit weder eine vollständige, artgerechte, noch eine sicherheitsrelevante Baumpflege bzw. Kronenarbeit geleistet werden kann, weil der Anschlagpunkt weit tiefer als die zu sichernde Person liegt...

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Foto © John Berg,
Skizze Ankerpunktstange mit Dank an Johannes Bilharz, www.freeworker.de